In der Dämmerung kommen eilig die letzten Moenche aus den Bergen, nach Sonnenuntergang schließen die Tore des Klosters. weiter »
Viele der Klöster und Skiten sich in die steilen und felsigen Berghänge gebaut. weiter »
Zwei Mönche im Kloster Megistis Lavras, welches das älteste der Halbinsel ist. weiter »
Vier Jahre nach dem ein Mönch beerdigt wurde, werden seine Knochen ausgegraben, mit Wein gewaschen und mit seinem geistlichen Namen beschriftet. weiter »
Eine Siedelei im Dämmerlicht nahe Karies, dem größten Ort der Halbinsel. weiter »
Viele der Klöster betreiben Landwirtschaft, dieser Mönch beschneidet Olivenbäume. weiter »
Drei Mönche am frühen Morgen im Klosterinnenhof. weiter »
Ein Wandermönch sitzt nach dem Gebet vor der Kirche und knüpft Armbänder, um sie an Pilger zu verkaufen. weiter »
Fast alle Klöster haben einen eigenen kleinen Anleger, einmal am Tag kommt ein Schiff mit der Post, Lebensmitteln und Pilgern. weiter »
In einer Grabkammer entzündet ein Mönch eine Lampe. weiter »
In den Bergen wird eine Wasserquelle freigelegt. weiter »
Ein Pilger macht sich früh morgens auf den Weg zum nächsten Kloster. weiter »
Auch die Mönche verfügen über neueste Kommunikationstechniken und können so mit ihren Familien in Kontakt bleiben. weiter »
Die Skufija ist eine kleine runde Kappe, die einer Kelchschale ähnelt. Sie ist die alltägliche Kopfbedeckung der orthodoxen Geistlichen. weiter »
Zwei mal in der Woche wird das Kloster gründlich sauber gemacht, jeder Mönch hat seinen festen Aufgabenbereich. weiter »
Zum Gebet tragen die Mönche ein Klobuk (Kopftuch), da sonst ihr Haupt entehrt wäre. weiter »
Viele kleine Felsen ragen rings um den heiligen Berg aus dem Meer. weiter »
Seit über 1000 Jahren siedeln orthodoxe Mönche am Fuße des heiligen Berges Athos. Athos ist eine sich selbst verwaltende Mönchsrepublik, gelegen auf einer Halbinsel an der griechischen Chalkidiki.
Zurückgezogen leben dort ca 2300 Mönche in 20 Großklöstern und zahlreichen weiteren Siedeleien. Athos kann als Zentrum des orthodoxen Glaubens angesehen werden, das Mekka der byzantinischen Welt. Eine 20 km breite Grenze aus Wildnis trennt die Republik von dem Rest der Welt, somit ist Athos nur mit spezieller Genehmigung und per Schiff zu erreichen. Frauen bleibt der Zutritt grundsätzlich verwehrt. Nach Betreten der Republik fühlt man sich wie in eine andere Zeit versetzt. Eine Zeit ohne Lärm, Stress und Eile. Die Uhren ticken hier anders und zwar nach byzantinischer Zeit: 6 Stunden im voraus. Somit beginnt der Tag um 1:00 Uhr nachts und endet bereits um 18:00 am Nachmittag. Ein streng geregelter Alltag bestimmt das Leben der Mönche und beinhaltet stundenlange Gebete, sowie Arbeiten in den Klostergärten, Ikonenmalereien oder der Vorbereitung der Messen.
Athos birgt eine, wohl einzigartige Art des spirituellen Zusammenlebens, weitgehend unberührt von Einflüssen und Problemen unserer modernen, sich ständig verändernden Gesellschaft.
Julius Schrank wurde 1984 in Bielefeld geboren. Nach Abschluss seiner Ausbildung im Bereich Grafik-Design und einem Jahr Kunststudium in den Niederlanden begann er 2007 Fotojournalismus an der Fachhochschule Hannover zu studieren.
Julius interessiert sich für spannungsgeladene Fotoreportagen und gibt Einblick in Welten, die vielen Menschen fremd sind. Häufig haben seine Reportagen einen nahen Bezug zur Natur und seinem Umfeld.
Julius lebt und arbeitet in Amsterdam, Niederlande.
In der Dämmerung kommen eilig die letzten Moenche aus den Bergen, nach Sonnenuntergang schließen die Tore des Klosters.
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Viele der Klöster und Skiten sich in die steilen und felsigen Berghänge gebaut.
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Zwei Mönche im Kloster Megistis Lavras, welches das älteste der Halbinsel ist.
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Vier Jahre nach dem ein Mönch beerdigt wurde, werden seine Knochen ausgegraben, mit Wein gewaschen und mit seinem geistlichen Namen beschriftet.
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Eine Siedelei im Dämmerlicht nahe Karies, dem größten Ort der Halbinsel.
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Viele der Klöster betreiben Landwirtschaft, dieser Mönch beschneidet Olivenbäume.
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Drei Mönche am frühen Morgen im Klosterinnenhof.
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Ein Wandermönch sitzt nach dem Gebet vor der Kirche und knüpft Armbänder, um sie an Pilger zu verkaufen.
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Fast alle Klöster haben einen eigenen kleinen Anleger, einmal am Tag kommt ein Schiff mit der Post, Lebensmitteln und Pilgern.
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In einer Grabkammer entzündet ein Mönch eine Lampe.
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In den Bergen wird eine Wasserquelle freigelegt.
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Ein Pilger macht sich früh morgens auf den Weg zum nächsten Kloster.
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Auch die Mönche verfügen über neueste Kommunikationstechniken und können so mit ihren Familien in Kontakt bleiben.
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Die Skufija ist eine kleine runde Kappe, die einer Kelchschale ähnelt. Sie ist die alltägliche Kopfbedeckung der orthodoxen Geistlichen.
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Zwei mal in der Woche wird das Kloster gründlich sauber gemacht, jeder Mönch hat seinen festen Aufgabenbereich.
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Zum Gebet tragen die Mönche ein Klobuk (Kopftuch), da sonst ihr Haupt entehrt wäre.
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Viele kleine Felsen ragen rings um den heiligen Berg aus dem Meer.
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Mehr Reportagen von Florian Manz Julius Schrank
Der heilige Berg Athos
Seit über 1000 Jahren siedeln orthodoxe Mönche am Fuße des heiligen Berges Athos. Athos ist eine sich selbst verwaltende Mönchsrepublik, gelegen auf einer Halbinsel an der griechischen Chalkidiki.
Zurückgezogen leben dort ca 2300 Mönche in 20 Großklöstern und zahlreichen weiteren Siedeleien. Athos kann als Zentrum des orthodoxen Glaubens angesehen werden, das Mekka der byzantinischen Welt. Eine 20 km breite Grenze aus Wildnis trennt die Republik von dem Rest der Welt, somit ist Athos nur mit spezieller Genehmigung und per Schiff zu erreichen. Frauen bleibt der Zutritt grundsätzlich verwehrt. Nach Betreten der Republik fühlt man sich wie in eine andere Zeit versetzt. Eine Zeit ohne Lärm, Stress und Eile. Die Uhren ticken hier anders und zwar nach byzantinischer Zeit: 6 Stunden im voraus. Somit beginnt der Tag um 1:00 Uhr nachts und endet bereits um 18:00 am Nachmittag. Ein streng geregelter Alltag bestimmt das Leben der Mönche und beinhaltet stundenlange Gebete, sowie Arbeiten in den Klostergärten, Ikonenmalereien oder der Vorbereitung der Messen.
Athos birgt eine, wohl einzigartige Art des spirituellen Zusammenlebens, weitgehend unberührt von Einflüssen und Problemen unserer modernen, sich ständig verändernden Gesellschaft.
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Der heilige Berg Athos
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Julius Schrank – Biografie
Julius Schrank wurde 1984 in Bielefeld geboren. Nach Abschluss seiner Ausbildung im Bereich Grafik-Design und einem Jahr Kunststudium in den Niederlanden begann er 2007 Fotojournalismus an der Fachhochschule Hannover zu studieren.
Julius interessiert sich für spannungsgeladene Fotoreportagen und gibt Einblick in Welten, die vielen Menschen fremd sind. Häufig haben seine Reportagen einen nahen Bezug zur Natur und seinem Umfeld.
Julius lebt und arbeitet in Amsterdam, Niederlande.