Auf einem Hügel steht Swayambunath, der »Affen-Tempel«. Die Affen ernähren sich von dem, was ihnen die Gläubigen und Touristen geben. Kathmandu, Nepal, August 2009 weiter »
Nur einen Sprung von Straßen und Autos entfernt, befindet sich ein kleiner Ziegenmarkt. Hier landen die Tiere nach ihrer Reise, vom Land in die Stadt, bevor sie vorwiegend an Schlachter verkauft werden. Kathmandu, Nepal, August 2009 weiter »
Straßenszene in einer ruhigen Wohngegend der Stadt. Kathmandu, Nepal, August 2009 weiter »
Zahlreiche Müllsammler – meist Landlose aus den ländlichen Regionen – leben vom Abfall, den die Stadt, Tag für Tag, produziert. Sie sortieren den Müll nach Rohstoffen und verkaufen diese dann weiter. Kathmandu, Nepal, August 2009 weiter »
Zwei Züchter zerren einen widerspenstigen Wasserbüffel durch die Straßen. Hindus dürfen Wasserbüffel (»Buff«) essen. Kühe sind ihnen jedoch heilig und werden nicht gegessen. Kathmandu, Nepal, August 2009 weiter »
In einem Hinterhof schlachten zwei Männer ein Schwein, um das Fleisch später auf dem Markt zu verkaufen. Kathmandu, Nepal, August 2009 weiter »
An einem Highway, direkt neben dem Flughafen, wäscht eine Frau ihre Kleider. Das Wasser kommt aus dem Straßengraben und als Waschbrett verwendet sie ein Stück Styropor. Kathmandu, Nepal, August 2009 weiter »
Junge Soldaten warten nach einer Militärübung auf einem Paradeplatz inmitten der Stadt auf ihren Abtransport. Kathmandu, Nepal, August 2009 weiter »
Kinder spielen in der Monsunzeit auf einer überfluteten Fläche Fußball. Kathmandu, Nepal, August 2009 weiter »
Eine blinde Bettlerin auf der Bagmati Brücke, die Kathmandu mit Patan verbindet. Kathmandu, Nepal, August 2009 weiter »
Während des Krishna-Festes malt ein Mann einer Frau ein Tika, ein hinduistisches Segenszeichen, auf die Stirn. Kathmandu, Nepal, August 2009 weiter »
Nach seinem Wahlsieg zum Vertreter eines Slums gratulieren die Bewohner ihrem neuen Repräsentanten. Kathmandu, Nepal, Juli 2009 weiter »
Zwei Frauen tragen Gras, das sie zuvor im zentralen Tundhikel Park geschnitten haben. Sie brauchen das Gras, um damit ihre Tiere zu füttern. Kathmandu, Nepal, August 2009 weiter »
Kinderarbeit ist in Nepal verbreitet. Diese Jungen verkaufen auf einem Fest zu Ehren des Gottes Krishna Luftballons. Kathmandu, Nepal, August 2009 weiter »
Bei einem Streik der Müllabfuhr wurde der Müll tagelang nicht von den Straßen geräumt. Ein Passant versucht, sich mit einem Tuch, vor dem Gestank zu schützen. Kathmandu, Nepal, Juli 2009 weiter »
Auf einem Fest zu Ehren der »Lebenden Gottheit«, die von mehreren kleinen Mädchen im Alter ab 3 Jahren verkörpert wird, wartet dieses Mädchen zwischen Älteren auf das vorbeiziehen der Parade. Kathmandu, Nepal, August 2009 weiter »
Fast alle Straßenkinder schnüffeln Klebstoff. Betäubt und apathisch liegt dieser Junge auf dem Boden. Sein Rausch wird nur wenige Minuten anhalten. Kathmandu, Nepal, August 2009 weiter »
Tierhaltung inmitten Kathmandus gehört zum Stadtbild. Ein junges Mädchen läuft an einem improvisierten Stall vorbei. Kathmandu, Nepal, August 2009 weiter »
Ein Vater trägt seinen Sohn durch die engen Gassen der historischen Altstadt von Kathmandu. Zwischen den teils Jahrhunderte alten Häusern herrscht geschäftiges treiben. Kathmandu, Nepal, August 2009 weiter »
Kathmandu wurde einst wegen seiner Unberührtheit zum Mekka der Hippies. Diese Zeiten sind vorbei. Die Stadt erlebt in den letzten Jahren einen radikalen Wandel. Sie ist laut, dreckig, voll und gehört zu den Städten mit der höchsten Luftverschmutzung weltweit. Es ist offensichtlich, dass die Stadt dem stetigen Zustrom an Menschen nicht gewachsen ist. Die Bevölkerungszahl hat sich in den letzten 20 Jahren mehr als verdoppelt. Und trotzdem, die Nepalesen begegnen den Widrigkeiten des Lebens mit einer beeindruckenden Gelassenheit.
Wenn man sich Zeit nimmt in die kleinen Geschichten des Alltags hineinzuschauen, entdeckt man ihn noch immer, den Charme der Menschen, die die Stadt so einzigartig machen.
Lucas Wahl, 1984 in Hamburg geboren, studiert seit 2007 Fotojournalismus an der Fachhochschule Hannover. Er fotografiert seine Geschichten weltweit. Ihn interessieren soziale Themen und kleine Alltagsgeschichten, die er auf der Straße findet und die er am liebsten mit der Panoramakamera festhält.
Lucas Arbeiten wurden 2009 mehrfach ausgezeichnet und unter anderem beim Visa pour l’image – off Festival in Frankreich ausgestellt.
Auf einem Hügel steht Swayambunath, der »Affen-Tempel«. Die Affen ernähren sich von dem, was ihnen die Gläubigen und Touristen geben. Kathmandu, Nepal, August 2009
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Nur einen Sprung von Straßen und Autos entfernt, befindet sich ein kleiner Ziegenmarkt. Hier landen die Tiere nach ihrer Reise, vom Land in die Stadt, bevor sie vorwiegend an Schlachter verkauft werden. Kathmandu, Nepal, August 2009
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Straßenszene in einer ruhigen Wohngegend der Stadt. Kathmandu, Nepal, August 2009
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Zahlreiche Müllsammler – meist Landlose aus den ländlichen Regionen – leben vom Abfall, den die Stadt, Tag für Tag, produziert. Sie sortieren den Müll nach Rohstoffen und verkaufen diese dann weiter. Kathmandu, Nepal, August 2009
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Zwei Züchter zerren einen widerspenstigen Wasserbüffel durch die Straßen. Hindus dürfen Wasserbüffel (»Buff«) essen. Kühe sind ihnen jedoch heilig und werden nicht gegessen. Kathmandu, Nepal, August 2009
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In einem Hinterhof schlachten zwei Männer ein Schwein, um das Fleisch später auf dem Markt zu verkaufen. Kathmandu, Nepal, August 2009
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An einem Highway, direkt neben dem Flughafen, wäscht eine Frau ihre Kleider. Das Wasser kommt aus dem Straßengraben und als Waschbrett verwendet sie ein Stück Styropor. Kathmandu, Nepal, August 2009
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Junge Soldaten warten nach einer Militärübung auf einem Paradeplatz inmitten der Stadt auf ihren Abtransport. Kathmandu, Nepal, August 2009
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Kinder spielen in der Monsunzeit auf einer überfluteten Fläche Fußball. Kathmandu, Nepal, August 2009
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Eine blinde Bettlerin auf der Bagmati Brücke, die Kathmandu mit Patan verbindet. Kathmandu, Nepal, August 2009
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Während des Krishna-Festes malt ein Mann einer Frau ein Tika, ein hinduistisches Segenszeichen, auf die Stirn. Kathmandu, Nepal, August 2009
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Nach seinem Wahlsieg zum Vertreter eines Slums gratulieren die Bewohner ihrem neuen Repräsentanten. Kathmandu, Nepal, Juli 2009
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Zwei Frauen tragen Gras, das sie zuvor im zentralen Tundhikel Park geschnitten haben. Sie brauchen das Gras, um damit ihre Tiere zu füttern. Kathmandu, Nepal, August 2009
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Kinderarbeit ist in Nepal verbreitet. Diese Jungen verkaufen auf einem Fest zu Ehren des Gottes Krishna Luftballons. Kathmandu, Nepal, August 2009
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Bei einem Streik der Müllabfuhr wurde der Müll tagelang nicht von den Straßen geräumt. Ein Passant versucht, sich mit einem Tuch, vor dem Gestank zu schützen. Kathmandu, Nepal, Juli 2009
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Auf einem Fest zu Ehren der »Lebenden Gottheit«, die von mehreren kleinen Mädchen im Alter ab 3 Jahren verkörpert wird, wartet dieses Mädchen zwischen Älteren auf das vorbeiziehen der Parade. Kathmandu, Nepal, August 2009
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Fast alle Straßenkinder schnüffeln Klebstoff. Betäubt und apathisch liegt dieser Junge auf dem Boden. Sein Rausch wird nur wenige Minuten anhalten. Kathmandu, Nepal, August 2009
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Tierhaltung inmitten Kathmandus gehört zum Stadtbild. Ein junges Mädchen läuft an einem improvisierten Stall vorbei. Kathmandu, Nepal, August 2009
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Ein Vater trägt seinen Sohn durch die engen Gassen der historischen Altstadt von Kathmandu. Zwischen den teils Jahrhunderte alten Häusern herrscht geschäftiges treiben. Kathmandu, Nepal, August 2009
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Kathmandu – City of Kings
Kathmandu wurde einst wegen seiner Unberührtheit zum Mekka der Hippies. Diese Zeiten sind vorbei. Die Stadt erlebt in den letzten Jahren einen radikalen Wandel. Sie ist laut, dreckig, voll und gehört zu den Städten mit der höchsten Luftverschmutzung weltweit. Es ist offensichtlich, dass die Stadt dem stetigen Zustrom an Menschen nicht gewachsen ist. Die Bevölkerungszahl hat sich in den letzten 20 Jahren mehr als verdoppelt. Und trotzdem, die Nepalesen begegnen den Widrigkeiten des Lebens mit einer beeindruckenden Gelassenheit.
Wenn man sich Zeit nimmt in die kleinen Geschichten des Alltags hineinzuschauen, entdeckt man ihn noch immer, den Charme der Menschen, die die Stadt so einzigartig machen.
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Lucas Wahl, 1984 in Hamburg geboren, studiert seit 2007 Fotojournalismus an der Fachhochschule Hannover. Er fotografiert seine Geschichten weltweit. Ihn interessieren soziale Themen und kleine Alltagsgeschichten, die er auf der Straße findet und die er am liebsten mit der Panoramakamera festhält.
Lucas Arbeiten wurden 2009 mehrfach ausgezeichnet und unter anderem beim Visa pour l’image – off Festival in Frankreich ausgestellt.
Er lebt und arbeitet in Vientiane, Laos.