Mitten in Hannover gibt es noch immer einen alten Bauernhof. Früher einmal gab es in der niedersächsischen Großstadt viele Höfe. Doch über die Jahre wuchs die Stadt immer weiter und für die Landwirtschaft war kein Platz mehr. Nur den Bauernhof von Hermann Völxen gibt es noch.
Seine 40 weißen Charolais-Kühe stehen auf den Überschwemmungswiesen der Ihme und Leine. Der 72-jährige liebt seine Tiere, die so viel wiegen wie ein Kleinwagen. Wenn im Winter die Wiesen überschwemmt sind, hat er alle Hände voll zu tun, seine französischen Fleischkühe wieder in den trockenen Stall zu bringen.
Hermann Völxen arbeitet jeden Tag auf seinem Hof. Hilfe bekommt er dabei von seiner Schwester Hildegard. Der alte Bauer war nie verheiratet, hat keine Kinder und somit auch keinen Nachfolger für seinen Hof. »Zwei bis drei Jahre noch, dann ist Schluss!«, sagt er selbst.
Die letzten Jahre des einzigen urbanen Bauernhofs in Hannover sind also gezählt.
Der Hof von Hermann Völxen steht im Stadtteil Linden/Limmer, im Herzen von Hannover.
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Der 73-jährige Bauer ruht sich nach der Heuernte aus.
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Während der Bauer den Stall ausmistet, spielen die Kälber auf dem Misthaufen.
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Hildegart, die Schwester des Bauern und einzige Frau auf dem Hof, hat eine besondere Beziehung zu den Kühen.
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Die Mutter von Kalb Henry ist bei dessen Geburt gestorben, nun kümmert sich Hildegart um das Kalb.
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Der Bauer pumpt Gülle aus der Jauchekuhle in ein Güllefaß.
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Bauer und Hofhund "Biene" machen Mittagspause.
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Das Gras für die Kühe, die noch im Stall stehen, wird per Hand aufgeladen.
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Mit dem alten Trecker wird das Heu zum Hof gebracht.
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Der Heuboden füllt sich im Spätsommer bis unter das Dach.
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Immer wieder fallen Reparaturen an den Zäunen an.
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Im Herbst fährt der Bauer mit seinem Mist durch die Schrebergärten, um ihn dort zu verkaufen.
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Ein Trecker in der Stadt ist in Hannover ein seltenes Bild geworden.
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Der Bauer hat Besuch von einem Nachbarn.
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Im Winter müssen die Kühe zweimal am Tag zugefüttert werden.
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Ab und zu wird nach Feierabend ein Bier getrunken.
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Nach der Heuernte juckt der ganze Körper.
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Nach einem arbeitsreichen Tag schmeckt das Abendessen besonders gut.
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Das Schlafzimmer des Bauern hängt voll mit Bildern seiner Kühe.
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Mehr Reportagen von Florian Manz
Der letzte Bauer von Hannover
Mitten in Hannover gibt es noch immer einen alten Bauernhof. Früher einmal gab es in der niedersächsischen Großstadt viele Höfe. Doch über die Jahre wuchs die Stadt immer weiter und für die Landwirtschaft war kein Platz mehr. Nur den Bauernhof von Hermann Völxen gibt es noch.
Seine 40 weißen Charolais-Kühe stehen auf den Überschwemmungswiesen der Ihme und Leine. Der 72-jährige liebt seine Tiere, die so viel wiegen wie ein Kleinwagen. Wenn im Winter die Wiesen überschwemmt sind, hat er alle Hände voll zu tun, seine französischen Fleischkühe wieder in den trockenen Stall zu bringen.
Hermann Völxen arbeitet jeden Tag auf seinem Hof. Hilfe bekommt er dabei von seiner Schwester Hildegard. Der alte Bauer war nie verheiratet, hat keine Kinder und somit auch keinen Nachfolger für seinen Hof. »Zwei bis drei Jahre noch, dann ist Schluss!«, sagt er selbst.
Die letzten Jahre des einzigen urbanen Bauernhofs in Hannover sind also gezählt.
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